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019

«Facebookified»: Die zunehmende «Facebook-isierung» von LinkedIn
Habt ihr's auch gehört? Die Bilanz hat ihr Ranking zu den besten Anwaltskanzleien publiziert. Mit dabei natürlich auch in diesem Jahr wieder ganz viel Kanzleien, die mit ihren Teams im vergangenen Jahr tolle Arbeit geleistet haben. Alle, die es in dieses Ranking geschafft haben, verdienen Anerkennung und entsprechende Glückwünsche.

Das BILANZ-Ranking der besten Anwaltskanzleien 2019 ist da - danke LinkedIn!

Jedes Jahr publiziert die BILANZ in 31 Rechtsgebieten die jeweils 20 am häufigsten empfohlenen Anwaltsbüros. Hier gehts zum Ranking.

Woher ich weiss, dass dieses Ranking erschienen ist?

Die Antwort kommt aus dem Silicon Valley und heisst «LinkedIn». Nach dem Release des neusten Rankings war der Feed meiner Plattform geradezu überflutet mit Posts von Kanzlei-Profilen, Anwältinnen und Anwälten, die diese Anerkennung ihrem Netzwerk mitteilen.

In erster Linie zeigt das eigentlich, dass die Plattform funktioniert: Die Aufnahme ins Ranking wird registriert. LinkedIn ist als professionelles Netzwerk natürlich perfekt geeignet, um diese hart erarbeiteten Früchte publik zu machen.

Dem ist grundsätzlich auch nichts entgegenzuhalten. Schliesslich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vieler Firmen zurecht stolz auf diese Auszeichnung. Insbesondere, da er sich um ein auf Empfehlungen von Dritten basierendes Ranking handelt.

Mehr zur Bedeutung von Referrals/Empfehlungen gibt es hier.

Wird LinkedIn «Facebook-isiert»?

Auch wenn diese Mitteilungen wichtig sind: Zum fachlichen Austausch tragen sie wenig bei. Wer versucht, sich zu bestimmten Themen zu informieren, der wird - wie bei Facebook - auch bei LinkedIn zunehmend enttäuscht. Wenige Personen in meinem LinkedIn-Netzwerk posten regelmässig interessante Inhalte, die ich gerne lese oder schaue. Das geht nicht nur mir so. Viele sprechen von einer «Facebook-isierung» von LinkedIn.

Dem Thema widmet sich mittlerweile sogar ein eigener Twitter-Account (@stateoflinkedin). Auf diesem Account werden die besten Beispiele dieser Entwicklung direkt publiziert werden. Zum Schmunzeln: Hier ein paar LinkedIn-Posts, die vielleicht auf Facebook besser aufgehoben wären...

Einer geht noch:

Quelle: @stateoflinkedin -> wer was zu Schmunzeln braucht, kann sich da mal ein bisschen durchklicken :)

Fest steht: Es besteht ein inhaltliches Problem und eine Entwicklung hin zu «Facebook»-Inhalten auf LinkedIn. Im Übrigen hat LinkedIn seit heute Morgen (07.05.19) auch die Möglichkeit alternativer Reaktionen zum Like. Wer will, kann statt dem «Daumen hoch» neu auch klatschen, Herzchen verteilen, Glühbirnen anbringen oder studieren.

Das hat der Plattform als professionelles Netzwerk doch gerade noch gefehlt...

Im Ernst: Es ist erstaunlich, dass auf LinkedIn wenig interessante Beiträge publiziert werden

Schliesslich tummeln sich doch gerade bei LinkedIn viele erfahrene Berufsleute, die eigentlich ganz bestimmt spannenden Content zum teilen hätten. Dass wir diese Inhalte nur selten lesen, kann eigentlich nur damit zusammenhängen, dass nach wie vor viele User nicht verstanden haben, wie digitales Marketing wirklich funktioniert.

Der Erfolg auf Social Media bemisst sich nicht nach Likes

Auch wenn viele der vorstehend beispielhaft aufgeführten Posts eine beachtliche Anzahl von Likes und Kommentaren erhalten haben: Daraus zu schliessen, dass dies erfolgreich betriebenes digitales Marketing ist, wäre eine fatale Schlussfolgerung.

Natürlich ist die Anzahl Likes, Followers und Shares wichtig. Aber es sind beschränkte KPIs, die nur wenig über den wirklichen Erfolg eines Posts aussagen. 200 Likes bringen mir nichts, wenn ich diese von Personen erhalte, denen mein Märchen gefällt, aber die kein Interesse an mir oder meiner Dienstleistung haben.

Content is King: Auch im digitalen Marketing für Anwaltskanzleien

Das Spiel im digitalen Marketing gewinnen diejenigen, die interessante Inhalte liefern. Wir alle sind Teil einer permanent stattfindenden Diskussion. Jeder Post auf jeder Plattform ist ein Beitrag zu dieser Diskussion. Wie wir bei jedem Social Media Besuch feststellen: Längst nicht alle dieser Beiträge sind sinnvoll.

Dabei ist das Prinzip doch klar. Nur wo ich wirklich spannende Inhalte finde, klicke ich wieder vorbei. Nur eine Person, die wirklich etwas Hilfreiches geschrieben hat, merke ich mir. Ein spannender Blogpost oder LinkedIn-Post bringt mir vielleicht nicht so viele Likes wie eine angeblich inspirierende «Geburtstagstorten-Begegnung» mit einer obdachlosen Person auf dem Gehsteig. Das spielt aber auch keine Rolle. Gehaltvolle Inhalte erreichen die interessierte Zielgruppe und da genügt unter Umständen bereits ein Like, um den entscheidenden Unterschied zu machen.

Wer sich als Expertin oder Experte positionieren möchte, kann das auf LinkedIn nach wie vor tun

Für Anwaltskanzleien ist LinkedIn eine wichtige Plattform. Aber sie muss richtig genutzt und in die Gesamt-Marketing-Strategie eingebunden werden. Wer sich auf Social Media Plattformen bewegt, sollte vor allem an die anderen denken: Was würde mich interessieren, wenn ich diese Person wäre?

Meist bedeutet das: Erstmal weniger von sich selber sprechen.

Natürlich soll, darf und muss man sich über eigene Erfolge auch mit anderen freuen können. Das gilt auch für LinkedIn. Um einer «Facebook-isierung» entgegen zu wirken, sollten diese Information jedoch gezielt eingesetzt werden. Auch hier sollte man sich stets fragen: Ist das für meine Zielgruppe wirklich interessant? Wenn die Antwort auf diese Frage «Nein» lautet, hat der Inhalt auf LinkedIn im Prinzip nichts verloren und wäre allenfalls auf einem internen Blog besser aufgehoben.

Und bitte nicht falsch verstehen: Die eingangs erwähnten Posts zum BILANZ-Ranking unterscheiden sich natürlich von den vorstehenden Beispielen und gehören bestimmt nicht auf «State of LinkedIn». Diese Information hat für die Zielgruppen der Kanzleien durchaus Relevanz.

Wir von HeadStarterz gratulieren allen von der BILANZ ausgezeichneten Anwältinnen und Anwälten.

Wie HeadStarterz helfen kann?

Unsere Kernkompetenz liegt in der Vermarktung juristischer Dienstleistungen und Inhalte. Wir verfügen über weitreichende Erfahrung im digitalen Marketing und haben bereits viele Schulungen mit Anwaltskanzleien durchgeführt. Wir helfen nicht nur im Bereich von Social Media. Wir unterstützen insbesondere bei der Entwicklung und Umsetzung von kohärenten Marketingstrategien (digital+traditionell).

Finding the perfect name for a new business isn't an easy task. At the beginning of the brainstorming process, you usually produce quite a remarkable output. Within this pool of ideas, most of our proposals were... let's be honest: Not great. But a few good ideas stood out from the rest. Even within a functioning team, personal taste matters and - after a number of vetoes - the once remarkable amount of names shrunk to a handful of proposals that resonated with all of our team members. Unfortunately, after checking existing entries in the commercial registry, the trademark register and available domains, our options vanished into thin air.

Back to square one. But we soon realized that this might not be a bad thing. Our first idea turned out to be the best one: Head Start. We all agreed that it sounded great and - more importantly - that its meaning was in line with our business.

After all, our services are built and combined in a way that gives our customers a head start over their competitors. Tomorrow's success of professional service providers is determined by the way they organize their processes;

> manage their most valuable assets: their knowledge and experience; and

> communicate internally but also with the market and their target audience in particular.

> In addition to the meaning of Head Start, the two individual words are important to us.

The head is the center of intelligence and human data base for all knowledge and experience, i.e. exactly the elements we help our customers to manage. Furthermore, the head is the center of creativity, of which we as problem solvers need quite a bit.

The start is a dynamic action and therefore fits perfectly to the way we work. We don't do long reports that no one ever reads or bore people with hours of power point presentations. We prefer to roll up our sleeves and get started on developing those solutions right away. We don't waste time. Not our own and certainly not our customers'.

So, we liked the Head Start but still had to turn it into a company name. We decided to give it a modern twist and add a "z" to it. It's something not everyone has or does, which suits our style. It also shows that we are willing to take a more unusual path if it leads us to the solution. In addition, we are pragmatic: this name is unique and Google likes that!

We're very happy with our new name and think it definitely represents us correctly. Finding it was a challenge - but now we're here. We are HeadStarterz!