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Shutdown-Diary: Tag 3
Mit dem aktuellen Grün zufrieden sein. Kolleg*innen von einer anderen Seite kennenlernen. Noch flexibler sein.

Das Klagen des Bürogummi

Es ist erst der dritte Tag des Shutdown. Eine ausserordentliche Situation, die viele von uns zwingt zu Hause zu bleiben. Wir Laptop-Arbeiter*innen, können das unsere tägliche Funktion auch in Zeit des Social Distancing relativ gut ausführen. Die Bürogummis erfüllen ihren Zweck nach wie vor mehr oder weniger. Trotzdem lamentieren wir gerne. Wir fühlen uns eingesperrt . Erstaunlich: Beschweren sich doch viele ansonsten gerne, wenn sie zur Arbeit ins Büro müssen, weil sie gerne zu Hause rumliegen und nichts tun würden... The grass is always greener on the other side.

Das bizarre an der Situation ist aber, dass diejenigen, die noch ausserhalb ihrer vier Wände arbeiten müssen, umgekehrt wohl oft gerne einfach zu Hause bleiben würden. Die meisten dieser Menschen setzen sich einer grossen Gefahr aus. Sie riskieren, sich mit dem Virus anzustecken, den wir alle gerne weit von uns fern halten würden. Noch komplizierter wird die Angelegenheit «dank» der Personen, die sich nicht an das Konzept des Social Distancing halten wollen. Sie sitzen eng beieinander irgendwo draussen in der Sonne und geniessen das Leben. Warum auch immer. Es sind spezielle Zeiten. Mein Dank gilt den Menschen, die noch draussen arbeiten und die elementaren Funktionen unserer Gesellschaft sicherstellen. Den Personen, die sich nicht vor dem Virus verstecken können. Ich kenne einige solche Menschen. Und freue mich darauf, sie alle bald gesund und munter wiederzusehen.

Online Meetings und verpasste Coiffeurbesuche

Bei HeadStarterz läuft der Betrieb mehr oder weniger unbeirrt weiter. Natürlich haben auch wir diese Woche alle Meetings online durchgeführt. Grundsätzlich funktioniert das ganz gut. Die Disziplin ist gross und alle sind bemüht, diese Webmeetings möglichst effizient durchzuziehen. Das Ganze vermittelt uns schliesslich auch ein Gemeinschaftsgefühl. Wir sitzen im gleichen Boot. Im Übrigen ist es doch spannend mal die Familienmitglieder von Kund*innen oder Geschäftspartner*innen kennenzulernen. Oder im Hintergrund der Webcam ein bisschen zu schauen, in welcher Umgebung unsere Kolleg*innen während dieser Zeit arbeiten. Was wir bereuen: Wir hätten vor diesem Shutdown noch einen Coiffeur-Besuch machen sollen. Je nach Dauer dieses Social Distancing wird es lustig zu beobachten, wie sich das entwickelt. Vielleicht zoomen und skypen wir bald so:

Wer sich mit dem Aufsetzen und ausrollen von Online Webmeeting Tools schwer tut, darf sich gerne bei uns melden. Wir unterstützen euch gerne bei der Implementierung vom Zoom, Skype etc. Das Wichtigste bei diesen Tools ist die saubere Strukturierung und der Prozess für die Bewirtschaftung. Wo mehrere Personen gleichzeitig Sitzungen buchen müssen, braucht es eine klare Regelung, wie diese digitalen Besprechungszimmer vergeben werden. Das ist nichts anderes wie bei den physischen Sitzungszimmern in der Kanzlei.

Es wäre schlecht, wenn dir plötzlich eine unbekannte Klientin gegenüber sitzt, weil dein Arbeitskollege die falsche Sitzung gestartet hat und jetzt mit deinem Klienten plaudert.

Flexibilität und mentale Gesundheit

Nun da alle Freizeitaktivitäten gestrichen sind, verbringen wir viel Zeit zu Hause. Wer sich nicht um die aus der Schule ausgesperrten Kinder kümmern muss, hat plötzlich deutlich mehr Zeit. Der Vorteil: Man kann sich alles besser einteilen und gewisse Dinge  verlangsamen. Daher ruhig mal Pause machen, wenn die Sonne gerade auf den Balkon scheint. Vitamin D und frische Luft helfen gegen den drohenden Koller. Die während der eigentlichen Arbeitszeit vermeintlich liegen gebliebene Arbeit kann abends nachgeholt werden. Und am Wochenende soll das Wetter übrigens auch nicht rosig sein.

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Stay safe, stay sane.